Kunst und Kultur


Rund um den Plattensee gibt es im Sommer sehr viel zu erleben. Das ist natürlich logisch, denn halb Ungarn hat sich an den rund 200 km langen Ufern niedergelassen. Neben Sonnenbaden und Schwimmen lieben die Ungarn offensichtlich auch Musik, Tanz und Kunst.

Wir nahmen an einem Teil des jährlichen „Hungarian Summer Salsa Festival” (https://hssf.eu/) teil: ideal für Liebhaber, mit Workshops für alle Niveaus und einer Woche voller Tanzabende.

Eine Woche später begann dann das „Kunsttal”-Festival (https://www.muveszetekvolgye.hu/). Die Atmosphäre war ähnlich wie in Dranouter, mit einem zusätzlichen Hippie-Flair, verteilt auf drei niedliche Dörfer (von denen Kapolcs das größte ist). Weniger Schwerpunkt auf Musik (keine fünf Bühnen gleichzeitig), dafür mehr andere Künste: Maler, Bildhauer, Tänzer und Handwerker kamen, um ihre Kunstwerke zu verkaufen und/oder boten verschiedene Workshops an. Auch Sportaktivitäten (Gruppen-Yoga) und unzählige Essens- und Getränkestände waren vertreten. Für Familien mit Kindern auf jeden Fall lohnenswert, natürlich sind die Aktivitäten hauptsächlich auf Ungarisch, aber Kunst braucht keine Sprache, oder? Und Yoga kann man einfach nachmachen. Der Teil „Schließen Sie die Augen und konzentrieren Sie sich auf Ihre …” war zwar eine anspruchsvolle Übung im ungarischen Wortschatz, aber wenn ich mich dann auf meinen Knöchel und nicht auf mein Handgelenk konzentriert habe, hatte das doch keine großen Auswirkungen.

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